NYT Connections Hint - 18. Februar 2026
Moin, liebe Connections-Gemeinde! ☕ Heute war wieder so ein Tag, an dem ich meinem Bildschirm fast mein Brötchen hingehalten hab – „Komm, sag mir, warum SHAVING neben TOPICAL steht!“. Zwischen Hühnern mit Frisuren, Haartechniken a la Schulball-Flashback und Cremes für jeden Lebensbereich hab ich mich gefühlt wie in einem Retro-Supermarkt der Worte. Meine Katze hat übrigens permanent auf Free-Range gehofft, weil sie dachte, es käme Futter. Spoiler: nichts. Lassen wir also die Finger weg von Schnurren und ran an die Begriffe – ich zeige euch, wie ich heute durchgecrimpelt, gecremt und geschmeidig geworden bin.
Worterklärungen
CRIMP
Crimp – den Zickzack-Glamour kenne ich noch von Kassetten-Covern. Man nehme eine heiße Crimp-Zange, zähle bis zehn, ziehe durch: fertig ist die Wellen-Frisur, die man heute als „Retro-Waffel“ bezeichnen könnte.
HEAVY
Heavy = schwer? Heute nicht! Im Cremekontext ist es die dickflüssige Sahne, die unsere Torten und Kaffees im Luxus schwimmen lässt. Ohne „heavy cream“ gäbe es kein ordentliches Tiramisu – und das wäre schwerer für die Seele als jedes Gramm auf der Waage.
CRESTED
Crested klingt nach Wappen und Adel, ist aber einfach ein Huhn mit Haarschopf. Gestern dachte ich noch an einen Reiher, heute weiß ich: Hühner können auch Punk-Frisuren tragen. Wenn ihr euch jemals ein Haar-Huhn wünscht, kauft einen Hühner-Strauß – die fühlen sich quasi royal.
BAD
Bad = schlecht? Nicht in der Retro-Jugendsprache! Michael Jackson machte „bad“ zur Helden-Eigenschaft. Ich hab heute früh meine schlechte Haarmähne „bad“ genannt – klappt als Selbstbestätigung nur, wenn man 1988 im Ohr hat.
FEATHER
Feather kann man ins Haar flechten oder einfach als Style-Technik benutzen – Layer à la Vogel. Bei mir löst das Bild von Promis mit Feder-Locken-Zöpfen aus den 70ern Flashbacks aus, in denen jeder zweite Filmstar aussah wie ein Pfau auf Speed.
FLY
Fly = fliegen? Ja, aber auch „der Hammer“ in alten Hip-Hop-Videos. Ich hab das Wort jahrelang mit Fröschen verbunden („Fly, du bist ein Flieger!“), bis ein Freund aus Brooklyn mich korrigierte. Seitdem fühle ich mich beim Abflug immer ein bisschen cooler.
TEASE
Tease heißt auf Deutsch reizen – und genau das tun wir unseren Haaren, wenn wir sie teasen: rauf-bürsten, Volumen erzwingen, Halt fördern. Meine Oma nannte es „auspacken“, weil die Haare danach aussehen wie ausgepacktes Geschenkpapier.
BANTAM
Bantam-Hühner sind die Dackel unter den Gallus-Genossen: klein, flauschig, stolz. Auf dem Bauernmarkt wirken sie wie Plüschtier-Imitate mit Schnabel. Ich hab sie mal für Singvögel gehalten – bis sie losgegackert haben und meine Tante sagte: „Das sind Miniküken, keine Kanarien, Holger!“
TOPICAL
Topical heißt „örtlich“, und in Cremesprache: „auf die Haut“. Die Rettung bei Insektenstich, Sonnenbrand oder Rasurröte. Ich schwöre auf eine Tube im Kühlschrank – doppelt kalt, doppelt cool.
CURL
Curl – Locken sind ein Geschenk oder eine morgendliche Frustrationsquelle. Meine Haare brauchen keine Dauerwelle, sie curlen freiwillig – nur in die falsche Richtung. Aber hey, „Curl Power“ klingt wie ein Fitnessprogramm für Haare.
SOUR
Sour Cream ist der bissige Begleiter von Nachos und depressiver Back-Projekte („ich wollte eigentlich Kaffee kochen, nun wird’s Kuchen“). Der Begriff erinnert mich an „Sauer“, aber cremig; paradox, köstlich, gefährlich, wenn man sie im Bett vergisst.
WICKED
Wicked kann übersetzt „böse“ heißen, aber im Teenager-Slang von anno dazumal war alles Böse gleichzeitig cool – versteckte Rebellion in vier Buchstaben. Ich benutze es ironisch bei Pflanzen: „Schau mal, wie wicked mein Basilikum gewachsen ist!“
LEGHORN
Leghorn klingt wie Lego und Unicorn und ist tatsächlich die Superlegende unter den Eierlegenden – weiß, lebhaft, italienisch. Mein erster Gedanke: „Leghorn = Einhorn-Lege-Rhythmus!“. Mittlerweile verbinde ich damit nur noch Frühstück in Grosspackung.
SHAVING
Shaving Cream riecht nach Männer-Lounge und Teenie-Testosteron. Ohne sie gäbe es keine glatte Wange und keine Schaumkringel-Bart-Bilder im Netz. Meine Schwester nutzt Rasiercreme übrigens zum Schuhputzen – behauptet, es wäre dasselbe in weiß.
FREE-RANGE
Free-Range hört sich nach Hippie-Frieden an und bedeutet tatsächlich „Auslauf“. Die Hühner dürfen sich austoben, wir dürfen uns ethisch reinwaschen. Mein Gewissen freut sich, mein Geldbeutel seufzt – Freiheit kostet eben Extra.
RAD
Rad ist Kurzform von „radikal“ – damals cool, heute ein Mem. Ich sage „Rad!“, wenn mein Kollege neue Sneaker trägt, und kriege entweder Daumen hoch oder fragende Blicke der Jugend. Sprachliche Zeitmaschine in drei Buchstaben.
Thema-Hinweise
RETRO HAIR DIRECTIVES
Stell dir vor, dein Kamm könnte dir Kommandos geben – welche vier Befehle würden in einer alten Frisieranleitung stehen?
RETRO SLANG FOR COOL
Keine negativen Vibes – hier geht’s um coole Kids-Sprech von einst. Welche Wörter gaben wir statt „geil“ zum Besten?
CHICKEN DESCRIPTORS
Alles Gackergenossen – doch worauf beziehen sich diese Begriffe: Rasse, Lebensstil oder Frisur?
___ CREAM
Füllt euch in Gedanken das Wort davor ein – womit cremen wir uns ein, kochen oder rasieren?
Antworten Erklärung
Klicken Sie hier, um die Antworten anzuzeigen!
RETRO HAIR DIRECTIVES
:CRIMP,CURL,FEATHER,TEASEWas wir hier sehen, sind die Styling-Befehle aus den 80ern und 90ern, als Haare noch höher waren als unsere Hormone. Crimpen (also mit Zackenweiße wellen), Curl (einfach Locken, aber cooler ausgesprochen), Feather („ich mache mir jetzt Federfransen – meine Mutter war schockiert“) und Tease („rauf-bürsten, bis alles voller Sprühschaum steht“) waren Standard-Tutorials auf jeder Teenie-Party. Wenn eure Locken nicht nach einer Woche Stylingmousse ausgehen wollten, gehörte mindestens ein Befehl dieser Palette dazu – verlangt mir nicht danach, Fotos von mir im Schulball-Look zu sehen!
RETRO SLANG FOR COOL
:BAD,FLY,RAD,WICKEDBad, Fly, Rad und Wicked – wer diese Wörter sagte, wollte nicht klingen wie die eigenen Eltern. Das sind die Urzeit-Synonyme für „krass“ oder „cool“, die heute ironischerweise wieder hipp klingen. „Bad“ war Michael-Jackson-cool, „fly“ hatte was mit Flug und Swag zugleich zu tun, „rad“ entstand aus „radical“, weil alles Extreme damals Radikal war, und „wicked“ schwappte aus Boston rüber und machte Boshaftigkeit plötzlich erstrebenswert. Ich weiche aus, wenn meine Nichte fragt, warum „wicked“ gleichzeitig „böse“ und „toll“ heißt – irgendwie ergibt das nur im Retro-Slang Sinn!
CHICKEN DESCRIPTORS
:BANTAM,CRESTED,FREE-RANGE,LEGHORNHühner sind nicht einfach nur „Huhn“ – die kleine Bantam fällt durch Format auf, die Leghorn durch echte italienische Eierproduktion (und einen Namen, der an einhornfarbene Regenhörner erinnert), Crested trägt eine haarige Krone auf dem Kopf, als wollte sie zur Feder-Fraktion wechseln, und Free-Range darf fürs Marketing glücklich rumlaufen. Für mich waren das zuerst vier Schimpfworte in einer schlechten Tier-Wimmel-Suchaktion, bis klar wurde: alles beschreibt Huhntypen. Wer wie ich mal im Bauerngarten aufgewachsen ist, weiß, dass die Unterschiede real sind – meine Oma hatte Bantams, die sind so flauschig, dass man sie am liebsten einfach umarmt (tut bloß nicht, sie picken).
___ CREAM
:HEAVY,SHAVING,SOUR,TOPICALHeavy Cream, Sour Cream, Shaving Cream, Topical Cream – der Bindestrich steht stillschweigend davor und macht aus fiesen Adjektiven liebenswerte Cremes. Heavy ist die verflixt gute Schlagsahne, Sour erfindet den Dippgenuss, Shaving schützt unsere Haut vor Rasur-Unfällen und Topical heilt juckende Stellen (und rettet meine Sommerbeine seit Jahren vor Mückenhass). Ich hab unironisch alle vier Varianten heute Morgen benutzt – ob beim Brunchen oder Bartwuchsbändigen. Falls ihr also fragt, warum „heavy“ hier nicht „schwer“ heißt: blame the cream, nicht das Wörterbuch.
„Free-range-Hühner“ schaffte ich als Erste – irgendwie musste das zusammenpassen. Beim Retro-Slang hab ich erst zweimal falsch geklickt, bis ich mich an meine ersten Mixtapes erinnerte („Boah, die waren einfach rad!“). Die Cremes hatte ich längst auseinander-, die Haar-Mods aber durcheinandergebügelt – typisch Ich. Am Ende saß alles, und ich hatte wieder dieses warme „Ich-bin-schlaue-r-als-gestern“-Gefühl. Macht’s gut, morgen gibt’s neue Wörter und neue Chaos-Momente – ich freu mich schon!